Schulterhöhe:
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160 - 180cm
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Gewicht:
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m 600 - 900 kg (möglicherweise bis zu 1 t), w 500 - 600 kg
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Lebenserwartung:
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25 Jahre
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Nahrung:
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Laubäser, auch am Boden wachsende Schlingpflanzen, (dadurch
entsteht mitunter der Eindruck, als würden sie grasen)
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Brunft:
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Januar - Februar
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Tragzeit:
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9 Monate
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Anzahl der Jungen:
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1
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Weltrekordtrophäe:
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112,3 cm, Sambia
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Rowland Ward Min.:
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89 cm
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| ALLGEMEIN |
Die Elenantilope ist die größte und schwerste Antilope. Alte
Bullen sind ungemein massig und wirken deshalb etwas plump und wenig elegant.
Erstaunlicherweise sind Elands jedoch ausgezeichnete "Springer", die Farmzäune von mehr als zwei
Meter Höhe überspringen.
Elands kommen in Namibia vor allem in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen, etwa ab Otjiwarongo
vor. Sie sind sehr unstet und außerdem scheu. Dazu kommt, daß sie meist in dichtestem Buschland leben, so
daß es nicht einfach ist, einen guten Bullen zur Strecke zu bringen.
Elands leben in mehr oder weniger großen Rudeln, die meist aus weiblichen Elands und Jungtieren bestehen.
Die alten Bullen ziehen meist in Junggesellenverbänden und stehen nur in der Paarungszeit beim Rudel.
Die schweren, ausgewachsenen Elandbullen verursachen beim Ziehen ein weithin hörbares, klickendes Geräusch.
Dieses Geräusch entsteht vermutlich durch das Zusammenschnellen der beiden Hufteile - die sich beim
Auftreten unter dem Gewicht des Tieres weit spreizen - wenn der Bulle den Lauf wieder anhebt. Elands gehen
nur selten in Galopp über, sondern flüchten in einem schnellfördernden Trab. Allerdings sind die schweren
Bullen nicht ausdauernd. In früheren Zeiten, als vielfach mit dem Pferd gejagt wurde, wurden Elandbullen
von den Jägern mühelos zu Stande gehetzt.
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| BEJAGUNG |
In Namibia werden Elands meist bei Vollmond durch Ansitz am Wasser
bejagt. Die Bullen kommen in Gebieten, in denen sie bejagt werden, erst bei völliger Dunkelheit und
häufig sehr spät zur Tränke. Auch sind sie beim Anwechseln sehr vorsichtig.
Windrichtung und das Vermeiden jeglicher Geräusche sind äußerst wichtig. Allerdings kann man die
Elandbullen beim Anwechseln durch das klickende Geräusch schon von weitem hören und sich rechtzeitig
einrichten.
Sehr viel schwieriger und deshalb reizvoller ist das Ausfährten eines Elandbullen. Dabei nimmt man
frühmorgens eine entsprechend große Bullenfährte auf und folgt ihr. Dabei ist es erfolgversprechend,
wenn die Spur so frisch ist, daß man die Elands noch beim Äsen am Vormittag einholen kann. Elands sind
beim Äsen recht laut, außerdem kann man sie durch das Klickgeräusch rechtzeitig gewahren.
Haben sich die Elandbullen am späten Vormittag bereits eingestellt oder niedergelegt, wird die
Angelegenheit relativ aussichtslos wenn der Busch (was bei der Elandjagd selten vorkommt) nicht sehr
licht ist. Unweigerlich stolpert man in die ruhenden Elands, obwohl man mitunter an der Fährte erkennen
kann, daß die Elands Schatten suchen und sich bald einstellen werden.
Auf jeden Fall ist lautloses Gehen und häufiges Stehenbleiben und Lauschen äußerst wichtig. Bei dem
dichten Busch in den besten Elandgebieten Namibias ist diese Jagd extrem schwierig; den stärksten
Bullen aus einem Junggesellenverband gezielt herauszuholen oft nahezu unmöglich.
Die beste Jagdzeit für das Ausfährten ist am Ende der Regenzeit oder früh im Winter, wenn noch nicht
soviel trockenes Laub auf dem Boden liegt. Allerdings sind die Elands gerade um diese Jahreszeit häufig
unstet und es empfiehlt sich, ein wirklich gutes Elandgebiet zu wählen.
Die Ansitzjagd am Wasser ist besonders dann erfolgversprechend, wenn die meisten Wasserstellen
ausgetrocknet sind und die Elands besser auszurechnen sind, das heißt spät im Jahr.
Man sollte bedenken, das die Elenantilope zwar nicht besonders schußhart, aber extrem massig ist.
Hinzu kommt bei der Pirschjagd im Dickbusch, daß man selten freies Schußfeld hat. Ein schweres
Kaliber von 9,3 oder mehr ist ratsam.
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| ANSPRECHEN |
Der Bulle ist erheblich größer und massiger als die Kuh.
Kühe wirken dagegen etwas unproportioniert und das Gehörn ist meist etwas ungleichmäßig. Alte
Bullen haben eine große, an der Kehle beginnende und bis zum Brustbein gehende, tief herabhängende
Kehlwamme. Die Kehlwamme ist bei den Kühen viel schwächer entwickelt und nur in der Mitte unter
dem Träger zu erkennen. Alte Bullen sind - vor allem in der vorderen Hälfte - blaugrau gefärbt
und haben auf der Stirn eine deutlich erkennbare borstige "Mähne". Bei Kühen und jungen Bullen
fehlt die "Stirnmähne" und sie sind fahlgelb oder bräunlich gefärbt. Bei einigen Exemplaren
aller Altersgruppen kann man im Schulterbereich eine leichte, weißliche Streifung erkennen.
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| TROPHÄE |
Elandtrophäen wirken vor allem dann, wenn sie besonders massig
sind. Die Spitzen sollten nach vorne und außen gedreht und die Hörner etwas nach hinten durchgebogen
sein.
Stark abgenutzte, ungleichmäßig lange Hörner uralter Bullen sind besonders eindrucksvoll. 75 cm mittel,
80 cm stark, 85 cm kapital.
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