Schulterhöhe:
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45 cm
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Gewicht:
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15 - 18 kg
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Lebenserwartung:
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12 Jahre
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Nahrung:
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Vögel, kleine Säugetiere, Antilopenjunge
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Paarungszeit:
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Ganzjährlich
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Tragzeit:
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2 Monate
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Anzahl der Jungen:
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2 - 4
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Weltrekordtrophäe:
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19,68 cm (Schädelmaß), Äthiopien
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Rowland Ward Min.:
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19,05 cm
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| ALLGEMEIN |
Der Wüstenluchs ist eine wunderschöne, wohlproportionierte,
mittelgroße Raubkatze.
Er ist sehr schnell und verfügt über große Sprungkraft.
Wüstenluchse sind hervorragend angepaßte Vogeljäger. Ihnen fallen Perlhühner, Frankoline, Trappen,
Flughühner und Tauben zum Opfer. Berichten zufolge werden diese zum Teil im Sprung aus der Luft geholt.
Außerdem ernährt er sich von kleineren Raubtieren (Mangusten), Nagetieren und Kleinantilopen, sowie
Antilopenjungen. In Schaffarmgebieten richtet er teilweise erheblichen Schaden an.
Wüstenluchse sind Einzelgänger. In der Ranzzeit trifft man mitunter Paare an. Auch jagt die Katze mit
ihren Jungtieren. Wegen der nachtaktiven Lebensweise bekommt man den Karakal selten zu Gesicht, obwohl
er im gesamten Land recht häufig ist.
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| BEJAGUNG |
Karakale werden in Namibia recht häufig erlegt. Die meisten Exemplare
kommen bei
zufälligen Begegnungen auf der Pirsch zur Strecke.
In der Nähe von Wasserstellen, die von vielen Perlhühnern und Frankolinen aufgesucht werden, sowie an
Flughuhntränken, kann man häufig Karakale in der Morgen- bzw. Abenddämmerung beobachten.
An bedeckten Tagen (und diese sind in Namibia äußerst selten), sowie an windigen Tagen kann man häufiger
Luchse am hellen Tage beobachten. Die Wintermonate Juni, Juli, August sind zur Bejagung von Raubwild
günstig, da viele nachtaktive Raubtiere dann am Vormittag oder Nachmittag in der Sonne zu beobachten
sind. Auch kommt in diesen Monaten Raubwild häufiger bei Tageslicht zur Tränke als an warmen Tagen.
Trifft man bei der Pirsch auf einen Karakal, der im Gras verschwindet, sollte man schnell und laut
daraufzupirschen oder sogar rennen, um ihm zum Abspringen zu veranlassen. Dabei ergibt sich die
Möglichkeit zu einem flüchtigen Schuß. Abwarten bringt in solchen Situationen meist keinen Erfolg,
da sich die Raubkatze kaum ein zweites Mal sehen läßt. Luchse können recht aggressiv werden.
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| ANSPRECHEN |
Der Kater ist erheblich größer und schwerer als die Katze
und hat einen starken Träger und einen groben Kopf. Bei sehr alten Luchsen wird die wunderschöne
schwarz-weiße Gesichtsfärbung grau und diese Tiere bekommen dann ein wildes, "griesgrämiges" Gesicht.
Bei unerwartetem Zusammentreffen kommt es vor, daß man den Luchs im ersten Moment für ein Steinböckchen
hält.
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| TROPHÄE |
Vollpräparate großer Raubtiere sind nicht jedermanns Geschmack,
doch hat der Wüstenluchs gerade noch die Größe, die ein Vollpräparat nicht zu aufdringlich wirken läßt.
Die Decke an sich ist relativ eintönig.
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