Schulterhöhe:
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65 - 75 cm
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Gewicht:
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m 70 - 135 kg, w 50 - 70 kg
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Lebenserwartung:
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15 Jahre
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Nahrung:
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Gras, Wurzeln, Knollen, Aas
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Brunft:
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Juni, Juli, August
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Tragzeit:
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4 Monate
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Anzahl der Jungen:
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3 - 8, davon überleben kaum mehr als vier
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Weltrekordtrophäe:
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60,9 cm
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Rowland Ward Min.:
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33 cm
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| ALLGEMEIN |
Die urigen Keiler mit ihren gewaltigen Watten sind besonders für
deutsche Jäger ein begehrtes Wild.
Warzenschweine leben häufig in kleinen Rotten von zwei Bachen mit deren Frischlingen. Überläufer trifft
man häufig in kleinen Gruppen zu Dreien oder Vieren an. Junge Keiler mitunter zu Zweien oder Dreien. Alte
Keiler sind fast ausschließlich Einzelgänger. Nur zur Rauschzeit schließt sich der Keiler vorübergehend
einer Bache an. Dann stößt der die Bache treibende Keiler ein höchst merkwürdiges Geräusch aus, es klingt
wie ein Traktor oder das Tuckern eines Dieselmotors. Unter den Augen des Keilers befindet sich ein großer
ölig-schwarzer Fleck, der durch ein Drüsensekret verursacht wird. In der Nähe einer rauschigen Bache trifft
man meist mehrere Keiler an, die von dem stärksten immer wieder verjagt werden.
Warzenschweine schieben sich nachts meist rückwärts in verlassene Erdferkelbauten ein. Alte Keiler liegen
mitunter jedoch auch in dichtem Busch. Warzenschweine grasen und brechen nach Knollen. Bei Gefahr stoßen
sie ein schnarrendes Grunzen aus.
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| BEJAGUNG |
Die meisten starken Keiler werden durch Ansitz am Wasser erlegt.
Darüber sollte niemand die Nase rümpfen, der zuhause sein Schwarzwild an der Kirrung schießt.
Wegen des hohen Grases sind die Warzenschweine sonst meist kaum auszumachen.
Wer das Schießen am Wasser ablehnt, kann, wenn er gezielt einen kapitalen Keiler erlegen möchte, die
Wasserstelle zum "Ausfindigmachen" und Ansprechen des Keilers benutzen. Wenn ein kapitaler Keiler das
Wasser verläßt, kann man diesem nachpirschen. Dies ist schwierig und reizvoll.
Auf der Pirsch ist das Erlegen eines kapitalen Keilers oft Zufall, da man im hohen Gras selten
vernünftig ansprechen kann.
In bergigem oder gewellten Gelände, in dem man Warzenschweine von einem erhöhten Aussichtspunkt
entdecken und ansprechen kann, lassen sich Keiler gut anpirschen. Man muß sehr aufpassen, daß man
die Keiler im hohen Gras nicht verliert. Warzenschweine sehen sehr schlecht, hören und wittern
jedoch gut.
Angeschossene Warzenschweine sind in der Regel nicht aggressiv. Einzelne Individuen greifen jedoch
mit großer Entschlossenheit (sogar Fahrzeuge) an.
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| ANSPRECHEN |
Mit etwas Übung kann man den Keiler sofort von der Bache unterscheiden.
Er ist wesentlich schwerer, hat einen sehr langen Körper mit, im Verhältnis, kurzen Beinen. Der Kopf
ist erheblich breiter und grober.
Sofort fallen die großen, unter den Augen gelegenen, Warzen auf. Über dem Gebrech ist beidseits eine
weitere, kleinere Warze. Die Bache hat nur das obere Warzenpaar und selbst dies ist nur angedeutet.
Häufig haben Keiler durch ein öliges Drüsensekret unterhalb der Augen einen großen schwärzlichen Fleck.
Ein auffallender weißer Backenbart ist meist ein Hinweis dafür, daß es sich um eine Bache handelt.
Die Waffen sind bei der Bache schwächer und meist stärker gekrümmt.
Bei einem starken, alten Keiler sollten die Waffen deutlich hervortreten und sich nicht sofort zur
Spitze hin verjüngen. Man stelle sich vor, daß beim Tragen eines starken Keilers die Waffen bequem
als Handgriff benutzt werden können, wobei bei einem guten Keiler die Waffen aus einer Männerfaust
deutlich herausragen müssen. Deutliches Altersmerkmal sind die oberen Gesichtswarzen, diese sind bei
einem alten Keiler lang und dick und hängen häufig etwas herab.
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| TROPHÄE |
Die Hauer eines starken Keilers haben einen weiten Schwung. Stärker
gekrümmte Waffen haben eine größere Länge, fast gerade Waffen "prahlen" meist etwas. Altersmerkmal an
den ausgelösten Waffen ist ein Verjüngen zur Basis hin, mit gut erkennbaren jahresringartigen
Markierungen. Dagegen ist die Basis bei jüngeren Keilern glatt und im Umfang am größten. 27 cm mittel,
30 cm stark, 33 cm kapital
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