| ALLGEMEIN |
Ein unerhört zierliches Wild von anmutiger Schönheit. Feingliedrig,
zart, mit sanften Farben und riesigen, dunklen Augen. Der Bestand sollte sehr schonend nur auf
ausgesprochen alte Böcke bejagt werden.
Steinböckchen leben einzeln oder meist paarweise, gegebenenfalls ist ein Kitz bei der Ricke. Sie sind
stark territorial. In der Paarungszeit kann man häufig beobachten, wie der Bock der Ricke lange folgt
und immer wieder einen ausgeprägten Laufschlag zeigt.
Steinböckchen bevorzugen mehr oder weniger offenes Gelände, vor allem mit gutem Graswuchs.
Bei Gefahr versuchen sie zunächst, reglos zu verharren, häufig mit einem Ohr angelegt, sinken häufig
in Deckung oder bringen sich in hohem Gras in Sicherheit, wo sie sich an den Boden drücken. Beim Laufen
wird der Träger oft waagerecht getragen, so daß das Haupt nicht über dem Gras erscheint.
Vor dem Auto zeigen sie häufig keinerlei Fluchtverhalten, oder verhoffen doch zumindest sofort wieder.
Das Wildbret ist äußerst wohlschmeckend mit starkem Eigengeschmack, dazu gehört eine gute Soße.
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| TROPHÄE |
Böcke, die wirklich alt sind, haben an der Basis eine leichte
Faltung, die Stangen junger und mittelalter Böcke sind glatt und spitz. mittel 10 cm, stark 11,5 cm,
kapital 12,5 cm.
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