Schulterhöhe:
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130 - 140 cm
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Gewicht:
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m 200 - 270 kg, w 160 - 200 kg
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Lebenserwartung:
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18 Jahre
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Nahrung:
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Grasäser
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Tragzeit:
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8 Monate
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Anzahl der Jungen:
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1
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Weltrekordtrophäe:
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86,0 cm, Transvaal, Südafrika
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Rowland Ward Min.:
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72,5cm
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| ALLGEMEIN |
Streifengnus sind sehr gesellig und leben teilweise in riesigen
Herden. Alte Bullen sind häufig territoriale Einzelgänger. Diese finster wirkenden alten Gesellen
stellen ein reizvolles Jagdwild dar, ihre merkwürdig geschwungenen Gehörne sind selbst in der
unglaublichen Vielfalt der Gehörnformen der Antilopen etwas Ungewöhnliches.
Früher waren Streifengnus in Namibia weitverbreitet, sind jedoch heute im Farmgebiet größtenteils
verschwunden, da sie als Überträger von Viehkrankheiten gnadenlos verfolgt wurden.
In Gebieten mit hoher Wilddichte werden jahreszeitlich bedingte Wanderungen unternommen. Gnus
gesellen sich häufig zu anderen Wildarten, vor allem zu Steppenzebras. Bei Gefahr
ein Warnschnauben.
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| BEJAGUNG |
Es empfiehlt sich, auf einen territorialen Einzelgänger zu jagen.
Diese haben bevorzugte Einstände im Schatten kleiner Busch- oder Baumgruppen und suchen immer wieder
dieselben Kalkpfannen oder Vleis auf. Streifengnus sind sehr neugierig. Es lohnt sich deshalb, reglos
zu verhalten, wenn der Gnubulle auf den sich heranpirschenden Jäger aufmerksam geworden ist. Häufig
wird der Bulle dann "der Sache auf den Grund gehen" und so Gelegenheit zu einem Schuß bieten.
Gnus sind recht massig und schußhart. Durch die vorn stark überbaute Körperform neigt der Jäger dazu,
zu hoch anzuhalten. Halbspitze Schüsse bieten sich an, hierbei wirkt das Ziel - der massige
Schulterträgerbereich - optisch weniger irreführend, zu hohe und zu weit vorn plazierte Schüsse
unterbleiben eher.
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| ANSPRECHEN |
Das Unterscheiden der Geschlechter ist wegen der ähnlichen
Körper- und Gehörnformen nicht einfach. Der Pinsel des Bullen ist nicht sehr deutlich zu erkennen,
dient jedoch immerhin als Erkennungsmerkmal. Der Bulle ist etwas massiger gebaut. An der Gehörnform
kann man einen starken Bullen jedoch erkennen: während die Kühe keinen "tiefen Schwung" im Gehörn haben,
die Hörner also eher waagerecht vom Kopf abstehen, sind die Hörner des alten Bullen zunächst nach
unten und dann in gutem Schwung nach oben gezogen. Bei einem kapitalen Bullen sollte der Schwung des
Gehörns so tief sein, daß die Spitzen der Ohren des sichernden Bullen in den Gehörnschwung hineinragen,
während sie bei weniger starken Trophäen darunter bleiben.
Bei jüngeren Tieren wirkt das Gehörn von der Stirnebene eher nach oben gehend, denn seitlich ausladend.
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| TROPHÄE |
Alte Bullen, deren Gehörn stark abgenutzt ist, wirken - da das
Gnugehörn ohnehin eher
urig als imposant ist - viel besser als kapitale Trophäen jüngerer Tiere.
Wer die eine oder andere Trophäe als Schulterpräparat aufhängen möchte, hat in dem Gnu ein Tier, das
sich hierzu anbietet. Das Tier ist so anders und grotesk, ein guter Präparator kann dem Präparat viel
Ausdruck verleihen und das Gehörn ist eher eine Abrundung der Gesamterscheinung, als daß es allein viel
Wirkung erzielt. 55 cm mittel, 65 cm stark, 70 cm kapital
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